Schulentwicklungsprogramm

Schulentwicklungsprogramm der Burgseeschule 

 

Allgemeines

Unsere Grundschule liegt im Stadtzentrum der Stadt Bad Salzungen, eingebettet in eine parkähnliche Schulumgebung mit dem nahegelegenen Burgsee. Seit dem Schuljahr 1996 tragen wir den Schulnamen „Burgseeschule“.

Unsere Schule besteht aus zwei Gebäuden. Unsere Schüler lernen in einer traditionsträchtigen, über 100 Jahre alten Villa mit vier Klassenräumen und zwei Fachräumen, sowie der Bibliothek. Im „Neubau“ befinden sich ebenfalls sechs Klassenräume, ein Ruheraum sowie die Küche mit Speiseraum.

Die Außenanlagen bestehen aus dem unbefestigten Schulhof mit Spielgeräten, dem Schulgarten sowie einigen Grünflächen. Unser Schulhof mit seinem vielfältigen Baumbewuchs sowie die Nähe des Burgsees mit seiner Fauna und Flora bieten uns beste Voraussetzungen für den Heimat- und Sachunterricht.

Im Zuge eines Erweiterungsanbaus an unserem Nebengebäude ist eine Verschönerung unseres Schulhofes angedacht. Erste Vorinformationen bzw. Beratungen fanden statt, jedoch gibt es noch keine festen Pläne des Bauvorhabens.

Unsere Schule verfügt über keine eigenen Sportstätten. Wir nutzen die „Werner-Seelenbinder-Halle“ der Stadt für den Sportunterricht. Der Schwimmunterricht findet in der „Werratalkaserne“ statt.

Unsere Schüler werden in jahrgangsgsbezogenen Klassen unterrichtet und am Nachmittag von unserem Horteam betreut. Unser Hort ist von 6.00-7.45 Uhr als Frühhort und am Nachmittag bis 17.00 Uhr geöffnet.

Unsere Grundschule ist seit 1998 eine Medienschule. Seit dem Schuljahr 2004/2005 beschäftigen wir uns intensiv mit Schulentwicklung und nehmen seit Schuljahr 2007/08 am Projekt  „Eigenverantwortliche Schule“ teil.

 

Unterricht

Der Unterricht wird in allen Klassen jahrgangsgebunden erteilt.

Innerhalb der Klassen werden Unterrichtsformen des gemeinsamen und des individuellen Lernens genutzt. Dabei besteht ein Wechsel von Klassenunterricht und offenen Unterrichtsformen wie Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Tages- und Wochenplanarbeit, Projektunterricht und Stationslernen. Hier können die Kinder die Reihenfolge ihrer Aufgaben selbst bestimmen und lernen, sinnvoll mit anderen zusammenzuarbeiten und ihre Zeit planvoll einzuteilen. Einige Unterrichtsthemen werden projektorientiert unterrichtet, d.h. in unserer Schule finden jährlich mindestens zwei Projektwochen statt, in denen die Schüler fächer- und klassenübergreifend arbeiten und die Ergebnisse in einem gemeinsamen Höhepunkt Anerkennung finden. Die Nutzung möglichst vieler Medien wie Tagespresse, Computer oder Lexika wird den Kindern hierbei erlernt und als nützliche Hilfsmittel zum Wissenserwerb nahe gebracht.

Die Arbeit am Computer erfährt in unserer Schule einen hohen Stellenwert und alle Kinder sollen bis zum Ende der Grundschulzeit, wie im schulinternen Lehrplan festgelegt, sichere Kenntnisse im Umgang mit ausgewählten Programmen besitzen.

In unserer Schule wird darauf geachtet, jedem Kind das Höchstmaß an Zuwendung zu gegen. Unterschiedliche Begabungen einerseits und Fördermaßnahmen andererseits versuchen wir mit Intensität Rechnung zu tragen. Förderstunden helfen Kindern mit Lernschwierigkeiten. Leistungsstarke Kinder erfahren Förderung durch zusätzliche Lernangebote im Unterricht, wie den Französisch-Kurs, Lesekönig oder Känguru-Wettbewerb.

Im DAZ-Unterricht erfahren auch unsere ausländischen Schüler und Schülerinnen eine Förderung, um ihre Deutschkenntnisse weiter zu vertiefen und um eine aktive Mitarbeit am Unterricht zu ermöglichen.

Zu Beginn des Schuljahres erarbeiten wir Analysen zur Leistungsbewertung jeden Schülers.

An unserer Schule haben die Kinder die Möglichkeit zwei Fremdsprachen, Englisch und Französisch, kennenzulernen und erste Kenntnisse über diese Sprachen zu sammeln.

Um den Unterricht so lebendig wie möglich zu gestalten unterhalten wir eine gute Zusammenarbeit mit vielen öffentlichen Einrichtungen der Stadt.

Neben dem in der Stundentafel ausgewiesenen Unterricht werden auch noch Arbeitsgemeinschaften angeboten: Chor, die Kräuterdetektive, Entspannung  und Instrumentalunterricht.

 

Pädagogische Schwerpunkte

 

Miteinander-Füreinander

Einen besonderen Schwerpunkt unseres pädagogischen Handelns sehen wir im sozialen Lernen (Miteinander-Füreinander). Durch vielfältige Maßnahmen im Klassenunterricht und durch die Gestaltung des Schullebens versuchen wir, das Miteinander-Lernen und Füreinander-Das-Sein positiv zu beeinflussen. Des Weiteren haben wir uns die Aufgabe gestellt, die Förderung von leistungsschwächeren  und auch leistungsstarken Schülern in den einzelnen Klassenstufen zu verbessern.

Wir legen an unserer Schule Wert auf ein WIR-Gefühl. Durch nachhhaltige Erlebnisse auf Schul- und Klassenebene wird dieses gestärkt, wie beim Herbstcrosslauf, unserer Theaterfahrt zu Weihnachten, der Wanderung zum Schönsee am Kindertag oder zu Schulfesten mit unterschiedlichen Thementage.

 

Individuelle Förderung

Zum Thema Förderung aller Kinder teilten wir unter Anleitung der Steuergruppe unser Lehrerkollektiv in verschiedene Arbeitsgruppen ein. Eine dieser Gruppen hatte die Aufgabe vorhandene Forderpläne zu bearbeiten, um den Umgang mit diesen einfacher und verständlicher zu machen. Des Weiteren wurde von jedem Kollegen eine Überprüfung seiner Klassenstufe ausgearbeitet, die das Wissen des vergangenen Schuljahres in Mathematik und Deutsch prüfen soll. Anhand dieses Tests ist es möglich, den Leistungsstand der Kinder zu analysieren, um eventuelle Schwächen, auch mit Hilfe der Eltern, aufzuarbeiten. Schülern mit starken Defiziten ermöglichen wir im Rahmen des Förderunterrichts diese abzubauen.

 

Differenzierung

Ein weiterer Schwerpunkt in der Unterrichtsgestaltung ist das differenzierte Arbeiten. Eine gute Möglichkeit bietet sich in der Frei- oder Wochenplanarbeit an. Jedoch ist es nicht immer einfach, sie in den täglichen Unterricht mit einzubeziehen. Regelmäßige Weiterbildungen zum Thema Förderung in Mathematik und Deutsch durch verschiedene Referenten liefern den Kollegen neue Ideen und Anregungen, die sie nun verstärkt im Unterricht einsetzen können.

 

Raumgestaltung

Bei der Gestaltung des Schulgebäudes werden alle Klassen einbezogen. Ergebnisse aus dem Unterricht (vorwiegend Kunst) und aus Arbeitsgemeinschaften werden in den Fluren ausgehängt. Somit wird durch die Gestaltung des Gebäudes nicht nur eine anregende Atmosphäre vermittelt, sondern auch das Interesse füreinander verstärkt, Aufmerksamkeit für das Geschehen außerhalb der eigenen Klasse gefördert und Stolz auf den eigenen Beitrag ermöglicht.

 

Umweltschutz

Wir fühlen uns dem Gedanken des Umweltschutzes verpflichtet. Die Kinder lernen mit Beginn des 1. Schuljahres, mit den natürlichen Lebensgrundlagen verantwortlich umzugehen, indem sie zu bewusstem Umgang mit Energie und Wasser angehalten werden, Müllvermeidung und Müllsortierung lernen.

 

Medienerziehung

Unsere Schule trägt den Namen „Medienschule“. Die Arbeit mit neuen Medien ist in den letzten Jahren erweitert worden. In vielen Klassen stehen Computer. Lernprogramme für die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Sachunterricht kommen zum Einsatz, und das Schreiben von Wörtern sowie die Arbeit an eigenen Texten ist häufig Bestandteil des Unterrichtes. Darüber hinaus befinden sich im Computerraum ein Internet-Anschluss und 20 miteinander vernetzte Computer. Die Lehrkräfte vermitteln grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Lern- und Schreibprogrammen wie Word.

 

Leseförderung

Unsere eigene Schulbibliothek nutzen die Schüler regelmäßig. Hier können sie sich für eine bestimmte Zeitdauer Bücher ausleihen, sie in den Klassen vorstellen sowie für die Bearbeitung verschiedener Lernthemen nutzen. Jährlich nimmt unsere Schule am Lesewettbewerb aller Grundschulen in Bad Salzungen teil. Das spornt die Kinder zum Lesen an.

 

Bewegungspausen

Ein wichtiger Schwerpunkt ist der sportliche Aspekt. Wir versuchen den Schülern auch neben dem Sportunterricht ausreichend Bewegung zu verschaffen. Bewegungspausen im Unterrricht, methodische Vielfalt mit Bewegung und ergonomisches Sitzen helfen Kindern, das lange Sitzen zu kompensieren. Das Aktiv-werden lockert den Unterrichtsalltag auf und steigert die Konzentration in den Arbeitsphasen. Die Schüler nehmen übernehmen zunehmend Verantwortung bei der Ausgestaltung von Bwegungsaktivitäten. Auch am Nachmittag wird im Schulhort Wert auf Bewegung und Spiel gelegt. Das gesamte Schulgelände wird als Bewegungsraum verstanden, der mit vereinten Kräften von Schulverwaltung, Lehrer- und Erzieherteam, Eltern und Kindern natürlich gestaltet wird.

 

Schulleben

Zahlreiche Aktivitäten im Laufe des Schuljahres bereichern den Unterrichtsalltag oder geben ihm eine konkrete Handlungsorientierung.

Die folgenden Schulveranstaltungen soll jedes Kind im Laufe der Grundschulzeit jeweils einmal mitmachen:

Ein großes Schulfest unter einem Leitthema (von Eltern, Lehrern/Lehrerinnen jeder Klasse gemeinsam vorbereitet).

Innerhalb einer Klasse sind die Klassenfeste mit und ohne Eltern zu nennen. Andere Aktivitäten verbinden mehrere Schuljahre miteinander, z. B. gegenseitige Klassenbesuche und der Talenteabend für junge Künstler. Seit vielen Jahren präsentieren unsere Schüler ihre Talente vor Publikum.

Alle 4 Jahre findet der Schullebenslauf der Burgseeschule statt. Hier suchen unsere Schüler sich Sponsoren und erlaufen Geld für „ Kinder in Not“ oder für die Verschönerung des Schulgebäudes.

Traditionell findet im Oktober jeden Jahres zum Abschluss der Herbstprojekttage eine Schulkirmes statt. Eltern backen für das Fest Kirmeskuchen. In Trachten und bunt geschmückt startet dann der Kirmesumzug durch Bad Salzungen. An verschiedenen Stationen (Rathaus, Buchladen Lassmann oder Sparkasse) singen die Schüler Kirmeslieder oder führen Tänze vor. Dafür erhalten sie einen kleinen Obulus.

Für alle Klassen findet in der Adventszeit wöchentlich das gemeinsame Adventssingen statt. Jede Klassenstufe bereitet dazu ein kleines Programm vor, das im Mehrzweckraum vorgeführt wird. Neben Liedern werden Gedichte, Tänze und andere Darbietungen vorgetragen.

Zur Tradition ist inzwischen der Theaterbesuch vor Weihnachten geworden. Im November oder Dezember fährt die gesamte Schule nach Meiningen ins Theater, um dort das Weihnachtsmärchen zu erleben.

Ein weiterer Höhepunkt in unserem Schulleben ist der gemeinsame Rosenmontagsumzug zum Pressenwerk in Bad Salzungen. Dort werden den Schülern Musik und Spiele geboten sowie mit leckere Pfannkuchen.

Ende Mai/Juni führen wir alljährlich Projekttage durch. Die Projekte werden entweder auf Klassenstufenbasis durchgeführt oder wir bieten allen Kindern Workshops an, die auch jahrgangsgemischt besucht werden können. Im Mittelpunkt stehen dabei die vielfältige Beschäftigung und das Lernen mit „ Kopf, Herz und Hand“.

Die Themenangebote ordnen sich häufig einem Motto unter. Die Projektgruppen werden geleitet von Lehrern, Lehrerinnen, Eltern und anderen Kooperationspartnern. Je mehr Eltern sich beteiligen, desto größer wird die Themenvielfalt und desto kleinere Gruppen sind möglich. Höhepunkt der Projektwoche ist jeweils der Tag, an dem die Ergebnisse aller Gruppen vorgestellt werden. Zu dieser Präsentation laden wir Eltern, zukünftige Schulanfänger und andere Interessierte aus dem Schulumfeld ein.

Gegen Ende des Schuljahres finden im Stadion die Bundesjugendspiele statt. Alle zwei Jahre werden sie erweitert zu einem Spiel- und Sportfest.

Alle diese besonderen Schulaktivitäten waren bisher nur möglich durch den großartigen Einsatz vieler Eltern und anderer Institutionen.

 

Kooperationspartner

Um erfolgreiche Unterrichts- und Erziehungsarbeit zu leisten und den Schülerinnen und Schülern soziale Kompetenz zu vermitteln bedarf es Personen und Institutionen, die sich den Belangen der Schule öffnen, Hilfestellung geben oder mit der Schule partnerschaftlich kooperieren.

Die wichtigsten sollen nachfolgend aufgeführt werden, ohne in der Reihenfolge eine Wertung ausdrücken zu wollen:

Der Schulförderverein, der von Eltern und Lehrern getragen wird, fördert durch Zuwendungen Schulveranstaltungen und Auszeichnungen von Schülern. Außerdem bringen sich die Mitglieder des Fördervereins besonders bei Schulfesten aktiv mit ein. Zukünftig soll das Geld hauptsächlich für Geräte und Einrichtungen für die Schulhofgestaltung verwendet werden, für deren Beschaffung der Schulträger kein oder nur wenig Mittel bereitstellen kann. Zudem sammeln wir für unsere Schulküche. Somit kommt es allen Kindern zur Bereicherung der Pausengestaltung und des Unterrichts zu Gute.

Ein zuverlässiger Partner im Bereich der Verkehrserziehung ist die Polizei.

In Klasse 1 wird stets mit den Schulanfängern ein Schulwegtraining durchgeführt. Auch beim ersten Elternabend der 1.Klassen bringen sich die Vertreter der Polizei als Ratgeber für Schulwegsituationen für die Eltern mit ein.

In den 3. Klassen läuft schon seit Jahren das Projekt „ Pollipop“ erfolgreich.

In den 4. Klassen führt sie nach unseren theoretischen Vorübungen auf dem Verkehrsplatz der Parkschule das Radfahrtraining und die praktische Radfahrprüfung durch. Besonders erfolgreiche Schüler können sich auch bei einem thüringenweiten Wettbewerb messen.

Obwohl unsere Schule über eine eigene  Bibliothek verfügt, nehmen unsere Klassen auch gern Veranstaltungen der Stadtbibliothek wahr, um diese große Bibliothek auch als mögliches Medium zu nutzen.

Anschließend ist an dieser Stelle auch die gute Zusammenarbeit mit der Buchhandlung am Markt zu nennen. Jährlich unterstützt sie uns bei der Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbes „Lesekönig der Schule“. Dankbar nehmen wir die Präsente für die siegreichen  Leser entgegen.

Alle Klassen der Burgseeschule sind im Gesundheitsprojekt „Klasse 2000“ integriert. Regelmäßig arbeiten Ernährungs-und Gesundheitsberater an unserer Schule mit den Schülern und Lehrern zusammen. Jede Klasse besitzt einen Paten, der durch seine finanzielle Unterstützung dieses Projekt erst ermöglicht. Im Gegenzug werden als Dankeschön die Paten zu Schulveranstaltungen als Gäste eingeladen oder während des Schuljahres kleine Aufmerksamkeiten von den Kindern gebastelt und den Paten vor Ort überreicht.

Bei Projekten haben sich die freiwillige Feuerwehr und die verschiedensten Sportvereine als verlässliche Partner erwiesen.

Ein regelmäßiger Kontakt besteht auch seit Jahren zur evangelischen Kirche. Kantor Meinhardt macht es möglich, dass besonders die Kinder der 3.und 4.Klasse innerhalb des Religions- oder Ethikunterrichts die Schüler den Innenraum der Kirche kennenlernen und erleben können.

Zu einem festen Brauch hat sich der Besuch der Kirche mit allen Schülern der Burgseeschule zu unserer Kirmes entwickelt.

Regelmäßig werden in Zusammenarbeit mit dem Kreisgesundheitsamt Aktionen zur Zahnpflege und Zahngesundheit durchgeführt.

Die Mitarbeiter des Jugendschutzbundes führen regelmäßig auf Klassenstufenbasis Veranstaltungen, wie Kinderschutz, Gefühle, Junge- Mädchen, Sexualerziehung, erfolgreich durch.

Mehrfach unterstützte uns der Lebensmittelmarkt Tegut. Bei Projekten zum Thema Gesundheit oder Ernährung stellten Mitarbeiter Obst, Snacks oder Getränke kostenlos zur Verfügung. Außerdem besuchten Klassen unserer  Schule Aktionen des Marktes (Vom Korn zum Brot).

Mit der Asklepios-Klinik verbindet uns seit Jahren eine sehr gute Partnerschaft. Sie ist Pate einer Klasse beim Gesundheitsprojekt Klasse 2000, finanzierte unseren Schülern Nordin Walking Stöcke und bereicherte durch Angebote für Schüler und Lehrer unsere Gesundheits-und Sportprojekte in der Klinik. Die Mitarbeiter bringen sich aktiv für das Wohlergehen unserer Schüler ein. Dankbar sind wir auch für die finanzielle Unterstützung bei den verschiedenen Anlässen.

 

Übergänge gestalten

Schulanfänger

November: Elternabend mit den Eltern der künftigen Schulanfänger, Vorstellen der Schule, Bekanntgabe der Termine für das Schuleinführungsverfahren, Eltern erhalten eine persönliche Einladung, Veröffentlichung in der Tagespresse, Aushänge in den Kindergärten

Dezember: Schulanmeldung, Kennenlernen der Eltern und der Schulanfänger

März- April: Erster und zweiter Schnuppertag an der Grundschule, Besuch der zukünftigen Klassenlehrer der Kinder in den verschiedenen Kindergärten, Gespräche über Stärken und Schwächen der Schulanfänger durch Besuche des Beratungslehrers an den in den Kindertagseinrichtungen zum Thema Schulfähigkeit

Mai: Einladung der Schulanfänger in die Schule, Teilnahme an einer Unterrichtsstunde in Klasse 1, Überprüfung von einzelnen Kindern, deren Eltern eine Zurückstellung wünschen

Juni:  2. Elternabend Schulanfänger

 

Weiterführende Schulen

November

Elternabend an weiterführenden Schulen

Regelschulen  Werratalschule

1.      Stadtschule

Gymnasium

Vorstellen der Schule.

Elternabend in der Klasse 4 an der Grundschule.

Thema: Welche Voraussetzungen benötigt mein Kind fürs Gymnasium?

HSK – Unterricht

Thema: Wohin und wie nach der Grundschule

Januar

Tag der offenen Tür an Regelschulen und Gymnasium.

Teilnahme mit Eltern in den entsprechenden Schulen

 

Februar

Erteilen der Empfehlung fürs Gymnasium von der Grundschule

Anmeldung am Gymnasium

März

Probebeschulung

April

Schnuppertag in der 1. Stadtschule

Mai

Treffen der Lehrer der Regelschulen und Grundschule – Klassenbildung

 

 

Zusammenarbeit im Kollegium

In unserer Schule finden wir eine gemeinsame Basis durch vielseitige Konferenzen.

Einmal im Monat findet eine Dienstberatung statt, in der alltägliche Probleme besprochen bzw. größere Vorhaben gemeinsam vorbereitet werden.

Ebenso schulinterne Fortbildungen finden bei uns unter Einbeziehung kompetenter Fachleute statt. Ebenso sind Weiterbildungen überregional geplant.

Bei der Planung größerer Schulvorhaben sind alle Kollegen involviert. Es wird genau festgelegt, wer was wann wo macht (siehe Aktivitätenplan).

Die alltägliche Zusammenarbeit in unserer Schule ist sehr gut. Es werden Erfahrungen ausgetauscht, Unterrichtsmittel und Bücher weitergegeben, bei der Beurteilung von Leistungen in Klassenkonferenzen gemeinsam entschieden.

Es besteht eine gute Zusammenarbeit der Kollegen auf Klassenstufenbasis. Hier werden Unterrichtsinhalte sowie deren Bewertung gemeinsam erarbeitet.

Eine ebenso gute Zusammenarbeit erfolgt mit den Erziehern. Es erfolgen Absprachen zwischen Lehrern und Erziehern über Hausaufgabeninhalte bzw. Lernschwächen der Schüler. Unsere Erzieher bringen sich aktiv im Schulalltag ein. Sie unterstützen die Lehrerkollegen, in dem sie Schüler gesondert fördern und fordern. In unserem Hort finden jährlich Praktika statt.

 

Elternabende

August – September

Elternabend zum Schulanfang in der 1. – 4. Klasse

November

Elternabend der zukünftigen Schulanfänger

Vorstellen der Schule

Januar

Klasse 4 – Infoabend zu weiterführenden Schulen/Sexualerziehung

 

März

Klasse 3 – Elternabend zu den Kompetenztests, Kompetenzbögen

Mai

Elternabend der zukünftigen 1. Klasse

Vorbereitungen für die Schule

 

 

ganzjährig:

Individuelle Elterngespräche/Gespräche zur Lernentwicklung und Förderplänen

 

Öffentlichkeit

Unsere Schule präsentiert sich der Öffentlichkeit bei Festen und Feiern in der Schule sowie bei Veranstaltungen der Stadt Bad Salzungen.

Außerdem beleben wir die Traditionen des Ortes mit eigenen Projekten und stellen sie der Öffentlichkeit vor ( Kirmes, Burgseelauf, Teilnahme an Pummpälzlauf, Lesewettbewerbe, Festumzug beim Stadtfest ).

Seit 1998 verfügt unsere Schule über eine eigene Homepage im Internet www.burgseeschule.wak.th.schule.de auf der die Öffentlichkeit über Aktuelles aus dem Schulleben, Termine und Arbeiten aus einzelnen Klassen informiert wird. Es finden sich hier auch Seiten speziell für unsere Schüler. Aktuelle Ereignisse oder Ergebnisse werden von den verantwortlichen Lehrern eingegeben. ( Wettbewerbe, Projekte, Schulveranstaltungen )

An den Montagen während der Adventszeit findet jeweils in der 1. Stunde in der Villa unser Adventssingen der Klassenstufen statt. Ab kommendem Schuljahr werden wir Mitglieder des öffentlichen Lebens der Stadt und unsere Paten dazu einladen, um  Freude zu bringen.

 

Der Schulhort 

Unser Hort hat die Aufgabe, die Kinder außerhalb des Unterrichts zu betreuen und in ihrer Persönlichkeit ganzheitlich zu fördern.

Der Hort ist Spiel-, Arbeits-, und Lernraum.

Er gibt Orientierungshilfen bei der Bewältigung von aktuellen Lebensfragen, vermittelt Normen und Werte im täglichen Zusammenleben von Kindern und Erwachsenen, gibt Halt und setzt Grenzen.

Entsprechend der individuellen Entwicklungsvoraussetzungen werden Neigungen und Begabungen gefördert.

Ein wichtiges Anliegen unserer Arbeit im Hort ist es, Kinder kompetent im Umgang mit ihrer Freizeit zu machen und ihnen Wege aufzuzeigen, wie sie Probleme in ihrem Zusammenleben friedfertig lösen können. Sie sollen lernen, sich in die Gemeinschaft oder Gruppe einzufügen, eigene Entscheidungen zu fällen und zu ihrer Entscheidung zu stehen bzw. gegebenenfalls bereit zu sein, falsche Entscheidungen zu revidieren. Beim Umgang mit Gefahren sollen unsere Kinder zu mehr Einschätzungs- und Einfühlungsvermögen geführt werden.

Der Anspruch unserer Hortarbeit wird geprägt vom Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule, sowie von den Bedürfnissen der Kinder und den Erwartungen der Eltern und Lehrer.

Zu allen Fragen und Problemen stehen der Hortkoordinator und alle Hortkollegen jederzeit zur Verfügung.